15. Juli im Gemüsevorgarten

Gurken, Zucchini, Kohlrabi, Brokkoli, Blumenkohl, Tomaten und vieles mehr. Das konnte ich bereits im ersten Gartenjahr ernten!

Wieder ein Bild aus meinem Gemüsevorgarten ohne Regen… Das Jahr war so staubtrocken! Ich erinnere mich nicht, dass es überhaupt geregnet hat… Da zahlen sich mein Kompost-Konzept und die Tropfschläuche aus. Mein Gemüse entwickelt sich unvergleichbar gut und dabei habe ich nur in Kompost gepflanzt und gelegentlich gewässert. Ich kann dir diese Art Beete anzulegen nur empfehlen! Dann hast du nämlich bereits im ersten Gartenjahr:

Eine Gurkenschwämme

für die Gesamte Nachbarschaft! Zugegeben, mit den Gurkenpflanzen habe ich es übertrieben. 5 Pflanzen in einem und nochmal 2 im anderen Beet. Kiloweise habe ich Gurken aus dem Dickicht gezogen und mich trotzdem bei jeder wie ein kleines Kind gefreut! Die Landgurke `Tanja´ hat alles gegeben. Zunächst zarte kleine Früchte; später riesige Exemplare, die perfekt zum Einmachen oder für Schmorgurke geeignet sind.

Raketenzucchini

Auch bei meiner Zucchini bin ich sprachlos. Unsere Gerichte richteten sich nach den Reifezeiten im Garten. Noch nie ist mir der Essensplan für die Woche so leicht gefallen. Gerade die Zucchini ist so vielseitig einsetzbar: Im Salat, gefüllt aus dem Backofen, in der Tomatensoße, aus der Pfanne oder für später eingekocht oder eingelegt. Die Früchte wachsen so super schnell, da ist gerne mal ein Gericht für mehrere Personen oder Tage drin!

Kohlrabi – problemlos.

Von vielen meiner Gartenzaunbekanntschaften – mein Gemüsegarten liegt ja nach vorne zur Dorfstraße raus, da gerät man schnell ins Quatschen – hörte ich, dass ihre Kohlrabis keine Knollen ausbilden, aufplatzen oder winzig bleiben. Tja, meine wuchsen, wie sie sollten. Ich weiß gar nicht wieso ich so viel Erfolg mit ihnen hatte. Ich habe sicherlich nicht alles richtig gemacht. Aber offenbar funktionierte es. Besonders die Sorte `Superschmelz´, die ja besonders zarte und große Knollen ausbilden soll, funktionierte hervorragend. Genau wie beschrieben verholzten die Früchte nicht und wurden so groß, dass eine für eine Mahlzeit ausreichend war. Selbst die, die ich nicht unterm Kulturschutznetz angebaut habe konnte ich ernten. Ich bin hellauf begeistert!

Von Blumenkohl, Brokkoli und Porree berichte ich dir morgen. Ich sag nur 3-fache Supermarktgröße!

Kürbis, Kürbis und noch mehr Kürbis!

Mein Kürbis ist ein Überflieger! Ich habe so unzählbar viele Fruchtansätze, alle in leuchtendem Gelb. Vermutlich habe ich auch hier den Pflanzabstand nicht ganz eingehalten; 3 Pflanzen fand ich gar nicht so viel. Sie haben die 2,5×1,5m Beetfläche jedenfalls in Nullkommanichts eingenommen und sich dabei so prächtig entwickelt, dass ich unheimlich stolz auf die kleinen Pflänzchen bin. Die erste Kürbis-Ernte muss sich zwar noch etwas gedulden, aber die Vorfreude ist auf jeden Fall da. Es ist unbeschreiblich schön zu sehen, dass mein Beetkonzept auch hier aufgegangen ist. Kompostbeete – Nie wieder was anderes!

Tomaten geschützt im Kübel

Natürlich habe ich auch Tomaten angebaut. Die dürfen schließlich in keinem guten Gemüsegarten fehlen. Am 15. Juli im Gemüsevorgarten stand mir die große Tomatenausbeute noch bevor. Zwar sind auch ihre Kübel mit feinster Komposterde gefüllt, aber so richtig in Fahrt gekommen sind sie bisher nicht. Ich schätze es liegt daran, dass meine Kübel keine Untersetzer haben und das Wasser nur so durch die Erde hindurchläuft. Für nächstes Jahr brauchen meine Kübel eindeutig einen größeren Durchmesser und auf jeden Fall Untersetzer.

Ähnlich schnell, wie sich mein Gemüsevorgarten gewandelt hat, ist auch das Jahr und jetzt die Adventszeit vergangen, findest du nicht? Der Juli ist inzwischen durch und auch die Weihnachtszeit halb rum. Zeit für ein Zwischenfazit. Also bleib dran und bis morgen!

Falls du neu eingestiegen bist oder nocheinmal einen Blick auf das Vorher werfen möchtest – ich finde das auch jetzt immer noch so faszinierend! Hier gelangst du zurück zur Übersicht aller Artikel zum Gemüsevorgarten:

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14.12.2022, Janina Haupt

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