Entwicklung im Gemüsebeet

Vom ersten Grün bis zur ersten Ernte.
So hat sich die kleine Ernte-Ecke in den letzten Kalenderwochen entwickelt.

Kalenderwoche 9

Bereits Anfang März wurden erste Samen direkt ins Beet gesät. Für Möhren, Frühlingszwiebeln und Knoblauch ist das Frühjahr gut geeignet für eine Direktsaat. Der Mulch wurde an den entsprechenden Stellen wieder beiseite geschoben, kleine Rillen gezogen und vorgekeimte Möhrensamen und kleine Frühlingszwiebeln ausgesät. Vom Knoblauch wurden einzelne Zehen direkt in die Erde gesteckt. Angießen nicht vergessen und schnell wieder nach Drinnen ins Warme und warten.

Kalenderwoche 14

Das Frühjahr war so kalt! So richtig viel zu sehen war Anfang April noch nicht. Aber immerhin lassen sich ein paar Frühlingszwiebeln und Radieschen blicken.

Kalenderwoche 15 und 16

Endlich ein wenig Grün. Gut, die Erdbeerpflanzen sind gekauft, aber das ist schon okay. Eine Woche nach der Pflanzung fingen die Sorten `Honeoye´ und `Lambada´ auch schon an zu blühen.

Kalenderwoche 19

Ja, so wirklich in Fahrt ist das Ganze noch nicht gekommen. Der Optimismus ist jedoch nach wie vor da und nun wurden auch Pflücksalate ausgesät. Die ersten Radieschen zeigen rote Knollen und eine erfolgreich bestäube Erdbeerblüte zeigt einen dicken Fruchtansatz.
Im Haus vorgezogene Kidneybohnen durften nun auch ins Beet wandern. Wisst ihr eigentlich, was Rhizobien sind? Schaut mal an die Wurzeln der Bohnen. Diese Knöllchen sind Knöllchenbakterien, die Stickstoff im Boden binden und der Pflanze verfügbar machen.
Vorgezogene Endivien sind nun auch umgezogen.

Kalenderwoche 22

Ende Mai. Puh, das Frühjahr hat sich wirklich Zeit gelassen. Mit viel Hoffnung, dass die letzten Fröste überstanden sind, wurden Erdnüsse gepflanzt. Auf die bin ich schon besonders gespannt! Die Endivien wachsen fröhlich weiter und auch der Pflücksalat lässt sich langsam blicken. Die Erdbeeren stehen kurz vor einer ersten kleinen Ernte und endlich ist auch von den Möhren etwas Grünes zu sehen.

Kalenderwoche 24

Mitte Juni – also letzte Woche. Mittlerweile macht das Ganze doch mehr Spaß. Aus dem vielen Braun ist in der Ernte-Ecke nun deutlich mehr Grün geworden. Die Erdnüsse blühen, die Endivien wachsen herrlich buschig, der Pflücksalat nimmt langsam Form an, von den Erdbeeren und Radieschen wurden schon mehrere Hand voll genüsslich verspeist. Es ist bereits die dritte Saat Radieschen die geerntet wurde.
Ein wenig übereifrig wurde die Mulchdecke ja bereits ganz am Anfang der Saison ausgebracht. Dort, wo der Mulch ungewünschten Krautaufwuchs verhindert, verhindert er wohl auch den Aufwuchs von Gewünschtem. Nun ja, Lücken im Beet wurden mit ein paar Pflänzchen Blumenkohl aufgefüllt. Man lernt ja dazu…
Der vorgezogene Porree ist nun auch nicht mehr ganz so zerbrechlich und die Bohnenpflanzen starten in die Blüte. An der Stelle des Kürbisses ist nun eine Zucchinipflanze gesetzt. Der Kürbis hat das Keimblattstadion nicht mal erreicht, da war er auch schon wieder weg. Hoffentlich wurde der Keimling von seinem Dieb genüsslich verspeist…

Schauen wir mal, wie sich die zweite Jahreshälfte so macht. Bleibt gespannt!

____________________________
26.06.2021, Janina Haupt

Ein Gedanke zu „Entwicklung im Gemüsebeet

Weitere Artikel zu dem Thema:


Gemüseplanung

Diese Pflanzen wurden bei der Gemüseplanung berücksichtigt. Hier ist der Pflanzplan für eine bunte Ernte-Ecke. Was alles berücksichtigt wurde und wie es zu diesem vielfältigen Mix kommt.


Schreibe einen Kommentar

Hinweis: Kommentare werden vor der Veröffentlichung erst noch manuell freigegeben.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

  +  46  =  54

Verwaltung aktiver Kommentarbenachrichtigungen.