Beetbau

Los geht’s

Anfang Februar startete das Projekt „Ernte-Ecke“ mit dem Beetbau. Nach der Planung zum Umbau wurde an einem regnerischen, verschneiten und sonnigen Februar-Tag das Beet angelegt.

Da das Beet ebenerdig mit der vorhandenen Rasenfläche angelegt werden sollte, mussten Grassoden abgetragen werden. Dazu wurde zunächst die Fläche mit Bindfäden abgesteckt und die neue Rasenkante abgestochen. Die Grassoden wurden entfernt und Rasenkanten gesetzt.

Alte Waschbetonplatten dienen als Einfassung und wurden in der Flucht zum Wintergarten eingesetzt. Auch diese wurden ebenerdig zum vorhandenen Rasen eingesetzt, sodass die Rasenfläche bis zur Beetkante ohne Behinderungen gemäht werden kann. Anschließend wurde die Beetfläche tiefgründig gelockert und die vielen Wurzeln, die durch angrenzende ehemalige Bepflanzungen noch in der Erde waren, sorgfältig entfernt.

Bodenlebewesen

Für die Bodenlebewesen ist es nicht unbedingt gut den Boden so stark zu bearbeiten. Wer ebenfalls ein neues Beet anlegen möchte, sollte eher auf den vorhandenen Rasen aufbauen, anstatt ihn abzutragen. Auch die tiefgründige Lockerung sowie das Umgraben bringen die Bodenlebewesen durcheinander. Wenn es geht, sollte das lieber vermieden werden, an diesem Standort ging es leider nicht anders.

Für die Bodenaufbereitung wurde eine Schicht Kompost aufgebracht und die Fläche abgemulcht. Der Mulch dient als Nährstofflieferant. Während er sich langsam zersetzt, werden laufend Nährstoffe freigesetzt. Außerdem unterdrückt er den Unkrautaufwuchs und hält Feuchtigkeit länger in der Erde.

Drei übrig gebliebene halbe Platten dienen als Trittsteine in der Fläche, damit der Eigentümer, der seine Tomatenpflanzen an der Hauswand in Töpfen kultiviert, noch gut zu ihnen kommt.

Der Tag zum Beetbau wurde erfolgreich beendet. Im nächsten Schritt wurde der Anbau geplant.

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15.05.2021, Janina Haupt

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