Pflanzplan Hochbeet

Fülle und Üppigkeit sind die beiden Stichpunkte, an die sich bei einer Bepflanzungsplanung gehalten werden sollte. Zumindest sollte es das Ziel für die nächsten zwei bis drei Jahre sein, dass das Beet üppig bepflanzt ist.
Der erste Schritt einer Bepflanzungsplanung ist eine Bestandsaufnahme. In welchem Lebensraum befinden wir uns? Gehölzbereich oder Freifläche? Stehen hier bereits Pflanzen, die integriert werden sollen? Wie sind die Bodenverhältnisse? Unter welchem Pflegeaufwand soll die Pflanzung hinterherstehen?
Dieses Beet wurde mehr oder weniger neu angelegt. Das Hochbeet ist neu entstanden, ringsum die Pflanzen sollten erhalten werden. Allgemein ist es an einem sehr sonnigen Standort positioniert, der Boden ist ein guter Gartenboden, der mit Muttererde neu angefüllt wurde. Die Besitzer wünschen sich einen geringen Pflegeaufwand und eine stabile Pflanzenzusammensetzung.

Die Frage nach der Funktion des Beetes beantworteten die Besitzer mit dem Wunsch nach einem Sichtschutz zur Terrasse der Nachbarn. Die ursprüngliche Idee eines weiteren Heckenelements wurde verworfen, um mehr Abwechslung in den Garten zu bekommen. Außerdem wurde sich eine ganzjährige Blütenpracht gewünscht.

Das Pflanzkonzept orientiert sich an der vorhandenen Pflanzung in dem Garten:
Ein Klatschmohn (Papaver) an der rechten Seite des Hochbeets wurde als Spiegelpunkt zum vorhandenen Mohn auf der linken Seite ergänzt. Ebenso findet sich die geplante Taglilie (Hemerocallis) bereits in dem Treppen-Beet an der Terrasse wieder.
Neue Pflanzen, die die Blühlücken zwischen Papaver und Hemerocallis füllen sind Salbei (Salvia) und Phlox.
Der Sichtschutz wird durch das Gras Calamagrostis x acutiflora ′Karl Förster′ realisiert. Die Gräser werden zwar im Frühjahr heruntergeschnitten, lockern aber die Gartenstrukturen auf und unterstreichen die Urlaubsatmosphäre die der Hot Tub im hinteren Gartenteil ausstrahlt.
Das Calamagrostis kann außerdem an anderen Orten im Garten, beispielsweise in einem Kübel, aufgestellt werden, um eine Regelmäßigkeit in der Gartenbepflanzung zu erreichen.

Greendroid hat für die Besitzer dieses Konzept entworfen und zur Veranschaulichung eine Collage erstellt. Diese Collage dient als impressionistisches Wunschbild und entspricht nicht der künftigen Realität. Es werden nicht alle Pflanzen gleichzeitig blühen und bis zur dargestellten Fülle, wird es einige Jahre dauern. Es unterstützt jedoch ungemein in der Vorstellungskraft.
Außerdem wurde ein Pflanzplan sowie eine Stückliste für die benötigten Pflanzen erstellt.

Wie das Beet nach der Pflanzung aussieht ist in der Galerie dargestellt. Es ist zwar etwas ernüchternd die kleinen Pflanzen zu sehen, es ist aber derzeit auch erst Frühjahr. Außerdem sollte immer auf den Pflanzabstand der einzelnen Arten geachtet werden. Jede Pflanze wird schließlich unterschiedlich groß und braucht unterschiedlich viel Platz zur Nachbarpflanze. Die Pflanzen entwickeln sich bereits in der ersten Vegetationsperiode beträchtlich weiter und ab dem zweiten Jahr, spätestens ab dem dritten Jahr ist die Fläche geschlossen und kann mit der Darstellung in der Collage mithalten.
Natürlich kann auch gleich mit dem Pflanzen eine hohe Fülle erreicht werden. Für größere Pflanzen muss dann aber deutlich tiefer in den Geldbeutel gegriffen werden.
Wir empfehlen daher auch jüngere Pflanzen, die sich von klein auf an den Standort gewöhnen können.

Im Sommer werden wir die Galerie mit aktuellen Entwicklungen der Pflanzung erweitern.

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