Entwurf

Im Vordergrund der Gestaltung steht das Motto „Gartenräume“, das sich insbesondere in der Unterteilung der Rasenfläche wiederspiegelt.
Es wird vier Bereiche geben, die den unterschiedlichen Nutzungen entsprechen.

Im vorderen Bereich grenzt eine Feuerstelle an die Terrassenfläche. Diese bleibt erhalten, wird aber weiter ausformuliert und betont.
Um die Nutzung der Feuerstelle einfacher zu gestalten (damit nicht jedes Mal erst umständlich Stühle herausgeholt werden müssen), entsteht eine halb-runde Sitzbank. Eingerahmt von dem großen runden Rhododendron und dem geliebten Apfelbaum können hier spontane Abende am Feuer entstehen.
Im Rücken der Sitzbank wird ein Pflanzbeet angelegt um sie in die angrenzende Hecke und die Rasenfläche zu integrieren.

Die ausgewählten Pflanzen in diesem kleinen Beet wiederholen sich auf der rechten Gartenseite. Dort wird das vorhandene Beet erweitert und in einem geschwungenen Bogen mit der Staudensonnenblume (Helianthus multiflorus), einer Reihe aus weißer Fetthenne (Sedum album), Rudbeckien und verschiedenen Klatschmonsorten aufgefüllt. Als Spiegelbild, zur vorhandenen Hecke auf der linken Gartenseite, erhält dieses Beet zusätzlich ein Heckenelement, das gleichzeitig als Blickschutz zum Nachbargrundstück dient.

Um die Vorgabe eines Wellnessgartens umzusetzen, wird ein Badefass als Highlight in den hinteren Gartenraum integriert. Dieser Raum wird durch eine Erweiterung der vorhandenen Hecke an der Grundstücksgrenze hinten und mittig in den Garten ragend, begrenzt. Der in den Garten ragende Heckenteil schließt die Sichtachse zur Nachbarterrasse, sodass das Badefass nicht einsehbar ist.
Dieser Wellnessbereich erhält zudem die Vorrichtungen für eine Hängematte, die in der Pflanzung über trittfesten, niedrigwachsenden Stauden aufgehängt werden kann.

Dieses Pflanzbeet zieht sich von der Hängematte um das Badefass tropfenförmig an der Hecke entlang, zu dem bereits bestehenden zweiten Apfelbaum.  Dort wird hauptsächlich mit schattenliebenden Stauden, wie dem Haselwurz (Asarum europaeum), dem Nelkenwurz (Geum coccineum), Funkien (Hosta) und einem weichen Frauenmantel (Alchemilla mollis) gearbeitet.

Hinter dem neu entstehenden Heckenelement im hinteren Bereich schließt ein gemeinschaftlich genutzter Weg an, über den man vom Wald aus in die Gartenanlage gelangen kann. Um den Zugang weiterhing zu ermöglichen, jedoch besser in den Garten zu integrieren, wird durch den zuvor beschriebenen tropfenförmigen Pflanzstreifen ein dritter Gartenraum gebildet. In einem Bogen werden Besucher am Rand des Grundstücks auf die Rasenfläche geleitet, die als Freifläche den vierten Bereich darstellt und damit weiterhin für Familienaktivitäten, wie z.B. Tischtennisspiele, genutzt werden kann.

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05.12.2018

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