Rudbeckia und Echinacea: Die Pflanzen mit Leuchtkraft und Fernwirkung
Nichts ist doch schöner als an einem regnerischen Sommertag vor dem Fenster zu sitzen und auf eine leuchtende Pflanzung im eigenen Garten hinauszusehen. Schade nur, dass sich viele Blüten bei Regen schließen oder gar matschig werden und abfallen. Nicht so Rudbeckia und Echinacea!
Sie sind äußerst wetterfest und robust. Nicht umsonst sind beide Gattungen als Sonnenhut bekannt. Es sind DIE typischen Pflanzen mit Leuchtkraft. Mit ihren intensiven Farben sind sie bereits von Weitem zu sehen und bringen Sonne in unsere Beete.
Klassisch in Gelb
Sowohl Rudbeckia als auch die Echinacea gibt es in strahlenden Gelbtönen. Von klein- und vielblütig bis hin zu stattlichen Blütentellern erstreckt sich das Sortiment. Insbesondere die Sorten mit einem gelben statt braunen Blütenkörbchen sehen der Sonne doch sehr ähnlich. Einige gelbe Sorten gehen mit ihrem sehr dezenten Gelb schon weit ins Weiße über. Hier ist die Leuchtkraft umso intensiver, je dunkler der Hintergrund ist. Einige andere Sorten sind so intensiv gelb, mit leichten Färbungen ins Orange, dass es den Anschein hat als ob die Blüte in Flammen steht.




Feurig, farbig, fantastisch!
Ich würde behaupten, dass es den Sonnenhut in jeder Farbe des Regenbogens gibt (na gut, Blau vielleicht nicht). Besonders gewagt finde ich jedoch die intensiven Pink-Töne, beispielsweise der Sorte `Tomato Soup´. Solche Farben sind nicht leicht zu kombinieren. Hier, neben dem Imperata cylindrica `Rubra´ (Japanisches Blutgras), fügt sich das Pink aber doch sehr gut in die Pflanzung ein. Einfacher zu kombinieren dagegen sind alle Farbabstufungen der Rot- und Orange-Palette.




Spätsommer – Nicht ohne Sonnenhut
Die Sortennamen der Rudbeckia verraten schon, was die Pflanzen ausstrahlen: Einen goldenen Saisonausklang. `Goldsturm´, `Indian Summer´ oder `Prairie Glow´ versprechen uns leuchtende sommerliche Momente auch noch im Spätsommer.
Aber das Beste und das solltet ihr Euch unbedingt hinter die Ohren scheiben, sie zieren unsere Beete noch bis in den Februar! Schneidet die verblühten Triebe nicht ab! Im Winter zählen weniger die Farben, sondern vor allem die Strukturen und, dass überhaupt etwas in den Beeten steht.
Lest dazu auch gerne meine Artikel zum Herbstaspekt.



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08.08.2021, Janina Haupt







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