Kakao

Hallo Ihr Lieben,

heute widmen wir uns der Königsdisziplin aller Naschereien und natürlichen Düften: Kakao oder in verarbeitetem Zustand: Schokolade.

Hmm wie das duftet! Habt ihr schon einmal an einer rohen Kakaobohne geschnuppert? Ich sag Euch, das ist besser als an der Lieblingsschokolade zu riechen; nicht zuletzt, da roher Kakao so viel gesünder ist als die verarbeitete Variante in Schokolade oder Kakaopulver.

Die Kakaobohnen werden von dem Kakaobaum (Theobroma cacao) geerntet. Theobroma bezeichnet eine ganze Gattung von Kakaobäumen; kleine Büsche bis hin zu stattlichen Bäumen. An einem einzelnen Baum können tausende Blüten wachsen, aber nur maximal 5% davon werden erfolgreich bestäubt. Von diesen 5% reifen wiederum 75% nicht aus, sodass nur 25% von diesen maximal 5% bestäubten Blüten überhaupt als Kakaobohne geerntet werden können. Sprich: Gerade mal gut eine Blüte aus 100 wird hinterher erfolgreich als Kakaobohne geerntet.
Die üblicherweise „Bohne“ genannte Frucht des Kakaobaums ist botanisch gesehen eine Beere und braucht bis zu 6 Monate um vollständig auszureifen. In unseren Breitegraden sind die Sommer dafür viel zu kurz. In ihrer Heimatregion, dem tropischen Südamerika, reifen sie problemlos.
Genießt also jeden Moment mit dieser Köstlichkeit, sie hat einen langen und glücklicherweise erfolgreichen Weg hinter sich.

Der Kakaobaum soll bereits von den Maya um 600 n. Chr. angebaut worden sein und zur Zeit der Azteken als Zahlungsmittel gedient haben. Kakao ist also nicht nur köstlich, sondern auch kostbar!

Bitterschokolade hat einen besonders hohen Kakaogehalt und ist damit nicht so ungesund wie Vollmilchschokolade; noch besser ist allerdings Schokolade aus Rohkakao. Statt der nährstoffvernichtenden Röstung werden beim Rohkakao die Früchte kalt gepresst und schonend behandelt; so behält sie ihre Nährstoffe. Geerntet wird sie mit einem sehr hohen Anteil an Antioxidan­tien, sogar mehr als bei Blaubeeren oder grünem Tee. Antioxidan­tien sollen Krebsarten vorbeugen und lassen uns länger jung aussehen, sie sollen Diabetes vorbeugen und positiv gegen Cholesterin wirken. Kakao ist außerdem einer der besten Magnesiumquellen und soll doppelt so viele Mineralstoffe enthalten wie Nüsse. So wirkt es positiv auf die Nerven und auf das Gehirn. „Schokolade macht Glücklich“ ist also bewiesen!

Rohe Kakaobohnen passen super ins Müsli, auch eignen sie sich zur eigenen Herstellung von einem Kakao-Heißgetränk – einer gesunden heißen Schokolade. Der Rohkakao ist deutlich herber als industrieller „Süßkakao“ und sollte nachträglich im Getränk gesüßt werden. Damit es dann gesund bleibt sollten natürliche Süßungsmittel, beispielsweise Ahornsirup oder Honig verwendet werden.
Industrielle Kakaosorten werden alkalisiert. Der pH-Wert wird künstlich erhöht, damit der Geschmack milder und das Pulver wasserlöslicher wird. Damit wird aber auch ein Großteil der Antioxidan­tien vernichtet.
Gesunde Inhaltsstoffe weist also nur der nichtalkalisierte und ungesüßte Kakao auf… Oder der selbstgemachte!

Ganz gleich, ob ihr die Kakaobohnen roh futtert, sie zum Heißgetränk verarbeitet oder Euch nur an ihrem Duft erfreut und sie als Deko an den Weihnachtsbaum hängt: Kakaobohnen gehören zur Weihnachtszeit!

Bei mir zu Hause riecht es nach dieser Adventszeit nun nach Marzipan, Vanille, Süßholz und Kakao. Eine berauschende Kombination, aber es ist ja allgemein bekannt, dass es die kleinen und unscheinbaren Dinge sind, die Weihnachten erst zu Weihnachten machen.

Ich wünsche Euch ein frohes Fest, besinnliche Tage und einen guten Start in das neue Jahr!
Wir hören uns 2021 wieder. Macht es gut und bis dahin!

Euer
Greendroid-Team

____________________________
20.12.2020, Janina Haupt

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