mit der Blüte der Forsythia x intermedia (Forsythie), von Beerenstäuchern wie der Ribes uva-crispa (Stachelbeere) oder Obstbäumen wie dem Prunus (Kirsche) haben wir nun den Erstfrühling erreicht. Daraufhin deutet auch die Laubentfaltung von Betula (Birke) und Fagus (Buche).
Wer nach dem phänologischen Kalender gärtnern möchte, für denjenigen stehen nun einige Arbeiten im Garten an:
Erstfrühling im Ziergarten
- Galanthus nivalis und Galanthus elvesii (Schneeglöckchen) pflanzen, solange sie noch Blätter haben.
- Alpine Pflanzen für Steingärten in besonders durchlässiges Substrat pflanzen.
- Sommerblühende Zwiebelgewächse (beispielsweise Dahlia (Dahlien), Hemerocalis (Taglilie), Gladiolus (Gladiolen), Agapanthus (Schmucklilie) oder Lilium (Lilie)) pflanzen.
- Immergrüne Pflanzen (beispielsweise Ilex (Stechpalme), Ligustrum (Liguster), Prunus laurocerasus (Lorbeerkirsche), Berberis (Berberitze), Escallonia (Andenstrauch) oder Osmanthus (Duftblüte)) pflanzen.
- Pflanzenschutz gegen Schädlingen und Krankheiten ausbringen und Wildkrautaufwuchs regelmäßig entfernen.
- Rasenpflegemaßnahmen durchführen (siehe: Rasenpflegekalender)



Erstfrühling im Nutzgarten
Im Nutzgarten steht die Gemüseaussaat an. Plant die Aussaat zeitversetzt, damit die Erntezeit verlängert wird. Für die Aussaatzeiten hilft Euch unser Aussaatkalender weiter.
Pflanzpartner für Frühjahresblüher
Geeignete Pflanzpartner zur momentan blühenden Forsythia sind Syringa vulgaris (Flieder), Kerrie (Ranunkelstrauch), Spiraea (Spiersträucher) und natürlich sommerblühende Stauden. Wenn ihr sie in Eurem Beet einplanen möchtet, vergesst darunter die Geophyten nicht. Gerade jetzt ergänzen sich besonders gut die gelbe Blütenfarbe von Forsythie mit den gelben Blüten der Narzissus (Narzissen).
Ein anderer frühblühender Hingucker ist der Prunus (Kirsche). Er trägt seine Blüten üppig über einige Wochen hinweg und verwandelt das kahle Gehölz in ein wahres Blütenmeer. Auch hier eignen sich Geophyten als Unterpflanzung, die entweder kurz vorher (wie die Scilla (Blaustern)) oder zeitgleich blühen. Besonders attraktiv sind mehrere Exemplare an einem Standort, beispielsweise als Allee oder als Rahmenbepflanzung in einem Gartenbereich.



Bis zum nächsten Mal.
TIPP:
Rückschnitt weichholziger Pflanzen
Der beste Zeitpunkt um weichholzige Pflanzen, beispielsweise Pflanzen der Gattung Rosa (Rosen), Buddleja davidii (Schmetterlingssträucher) oder Hibiscus syriacus (Gartenhibiskus) zu schneiden ist parallel zur Forsythienblüte. Beachtet dabei, dass ihr bei Strauch- und Kletterrosen nur das alte Totholz entfernt; bei Beet- und Edelrosen werden die schwachen Triebe stark zurückgeschnitten und die starken Triebe nur etwas gekappt. Durch einen lockeren Wuchs beugt ihr einem Pilzbefall vor.
Achtet auf den Vogelschutz ab dem 01. März.
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05.04.2020, Janina Wagner







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