Echinops, Perovskia und Stipa

Sommerliche Leichtigkeit für trockene und pflegeleichte Standorte.
Mit Echinops, Perovskia und Stipa den Sommer genießen!

Diese Pflanzenkombination begeistert mich schon seit Jahren und jedes Jahr aufs Neue werde ich nicht enttäuscht!
Zuverlässig zeigt sie sich im Juli von ihrer schönsten Seite. Echinops, Perovskia und Stipa harmonieren so wunderbar zusammen, dass ich dir diese Kombination nicht vorenthalten kann.

Echinops, Perovskia und Stipa ein Blütenformentrio

Die Kugeldistel (Echinops ritro) steht mit ihren kreisrunden und eher massiven Blütenständen im absoluten Kontrast zu den langen, weichen, sich neigenden und im Wind schwebenden Ähren von Stipa barbata, dem Reiher-Federgras. Eine dritte Blütenform bringt die Blauraute Perovskia abrotanoides. Ihre Blütenstände sind feingliedrig, aufrechtstrebend und nur in Masse wirksam.
Dieses Zusammenspiel zeigt, dass bereits mit drei Pflanzen und entsprechend drei unterschiedlichen Blütenformen ein super spannendes Bild erzeugt werden kann.

Eine blaue Erfrischung

Silbrig-weiße Ähren, die leicht in der schwülen Sommerhitze schwingen und wasserblaue Blütenstände versprechen eine angenehme Erfrischung. Wo sonst der Sommer in seiner üppigsten Pracht gezeigt wird, präsentiert sich die Pflanzenkombination aus Echinops, Perovskia und Stipa angenehm dezent. Ebenfalls Erleichterung bringt die Gewissheit, dass diese Pflanzen nahezu gänzlich ohne Bewässerung auskommen.
Wow, wenn ich daran denke, wie viel Wasser ich in meinem Garten ausbringen könnte… Puh! Da sind mir diese überaus attraktiven Steppenpflanzen wahrlich willkommen!

Weitere Pflanzpartner zu Echinops, Perovskia und Stipa

Der Standort, an dem sich diese Kombination wohlfühlt, ist nicht für jeden etwas: Vollsonnig, trocken, kiesiger oder steiniger Boden. Da machen viele Pflanzen schnell schlapp.
Nicht so der Linum narbonense (Lein). Er blüht bereits lange vor seinen Beetnachbarn und präsentiert ebenso attraktive Blautöne.
Acanthus hungaricus, der Balkan-Bärenklau, fühlt sich an diesem Standort ebenso wohl. Er punktet mit besonders großen lila bis rosafarbenen Blüten und zählt zu den Blattschmuckstauden.
Auch Santolina chamaecyparissus (Silber-Heiligenkraut) fügt sich gut mit ins Bild ein. Sein immergrünes Laub ist besonders für den Winter attraktiv.

TIPP:
Besser selten, dafür mehr!
Der Juli ist ein absoluter Wonnemonat und der Garten zeigt sich in seiner vollen Pracht! …Wenn da nicht das Wetter wäre. Anhaltende Trockenheit und das ständige Wässern lässt auch den emsigsten Gärtner irgendwann erschlappen. Aber keine Bange, es tut den Pflanzen nicht mal gut, wenn sie jeden Tag gewässert werden. Gieß lieber nur alle 3 Tage oder noch seltener, aber dafür besonders ausgiebig. Dann gelangt das Gießwasser auch in tiefere Bodenschichten, in denen es sich länger hält und die Pflanzen werden angeregt ebenfalls dort hin zu wurzeln.

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10.07.2022, Janina Haupt

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