Barbaratag

Barbaratag: Apfel-, Kirsch-, Forsythien- oder Weidenblüten zu Weihnachten.
Schneide jetzt noch Zweige und freue dich auf ein blühendes Weihnachtsfest!

Die Weihnachtszeit hat begonnen!
Aber geht es Dir auch so, dass die vorweihnachtliche Stimmung noch nicht so ganz angekommen ist?
Ja, die momentanen Strapazen, Auflagen und Risiken stehen einer ausgelassenen Vorfreude leider im Weg.
Um die Vorfreude ein wenig zu schüren hab ich heute am 1. Advent einen Tipp für dich.

Barbaratag am 4. Dezember

Nächsten Samstag ist Barbaratag. Das bedeutet, dass du bis zum 4. Dezember Zweige von Apfel-, Kirsch- und allen weiteren Obstbäumen, Forsythien oder Weiden schneiden kannst und diese dann zu Weihnachten blühen. Hol Dir die Zweige in die warme Stube, stelle sie in eine Vase mit Wasser und sieh Tag für Tag die Knospen anschwellen. Passend zum 24. Dezember werden sich die Knospen öffnen und in der dunklen Jahreszeit bunte, blumige Blüten präsentieren.
Ich mache das dieses Jahr zum ersten Mal und bin so gespannt auf meinen Barbarastrauß!

Bedeutung der Barbarazweige

Zusätzlich dazu, dass die blühenden Barbarazweige die dunkle Jahreszeit aufhellen sollen, sollen sie -so der Brauch- Glück für das neue Jahr bringen.
Der Brauch basiert auf der Legende der Heiligen Barbara von Nikomedia. Sie soll aufgrund ihres christlichen Glaubens gefangen genommen worden und auf dem Weg ins Gefängnis an einem Zweig hängen geblieben sein.
Diesen Zweig bewahrte sie in ihrer Zelle auf, bis er am Tag ihrer Hinrichtung erblühte.
Fortan gilt sie als Schutzpatronin für Bergleute, Feuerwehrleute, Steinmetze, Zimmerer, Gefangene und Sterbende.

Kennst Du schon mein Weihnachtsgeschenk für Dich?

Ein ganzer Barbarabaum

Der Brauch der Barbarazweige hat in der früheren Geschichte arg zugenommen, sodass nicht nur kleine Zweige, sondern auch ganze Äste geschnitten und vorgetrieben wurden. Diese „Sträuße“ konnten riesige Ausmaße annehmen und ganze Wände oder Zimmerecken einnehmen. Bis zum Weihnachtsabend wurden sie mit vergoldeten Nüssen, Äpfeln und gläsernem Christbaumschmuck behängt.
Da im 18 Jahrhundert die Obstbäume übermäßig geplündert wurden, ließ der Bayreuther Markgraf das Aufstellen von Barbarabäumen verbieten.

Das Aufblühen der Barbarazweige

Na, bist Du nun auch voller Vorfreude auf einen blühenden Kirschzweig oder eine gelbe Forsythie auf dem Festtagstisch? Ich auf jeden Fall!
Ich werde in den kommenden Wochen hier eine kleine Fotodokumentation einstellen und das Aufblühen der Barbarazweige verfolgen. Schau in ein paar Tagen gerne wieder vorbei. Das lohnt sich!
Ich bin natürlich auch neugierig auf deinen Barbarastrauß. Schick mir per Mail oder auf Instagram gerne Bilder von deinen Barbarazweigen! Ich freue mich drauf.
Lass uns gemeinsam das Weihnachtsfest zum Blühen bringen!

Blumige Grüße und eine frohe Weihnachtszeit
Deine Janina

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28.11.2021, Janina Haupt

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